Datenschutzverstoß bei Stuttgart 21: Staatsanwaltschaft nennt Namen aller Anzeigenerstatter

09.12.2011

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen den Datenschutz verstoßen, als sie in einer Verfügung zu Stuttgart 21 die Namen aller Anzeigeerstatter aufführte. Zu diesem Ergebnis kommt der Datenschutzbeauftragte des Landes, Jörg Klingbeil, bei einer durch die Stuttgarter Zeitung ausgelösten Untersuchung. Geteilt wird seine Einschätzung von der württembergischen Generalstaatsanwaltschaft, während die Stuttgarter Ermittler bis zuletzt uneinsichtig blieben.

Datenpanne: Landesregierung lädt interne Dokumente hoch

03.11.2011

Der rheinland-pfälzischen Landesregierung ist offenbar eine Datenpanne passiert: Dokumente zum Nürburgring seien auf die Internetseite des Umweltministeriums geraten, sagte eine Sprecherin des Ministeriums und bestätigte damit Medienberichte. Bei den Dokumenten handele es sich um Texte, die Angaben zu Zahlungen rund um die Rennstrecke in der Eifel auflisteten, darunter auch zu Honoraren für Berater.

www.allgemeine-zeitung.de vom 02.11.2011

Sicherheitslücke bei Amazon: Forscher von der Ruhr-Uni Bochum hatten Zugriff auf alle Daten eines Kunden

25.10.2011

Forscher der Ruhr-Uni Bochum konnten sich mit Hilfe eines selbst geschriebenen Mini-Programms Zugriff auf Kundendaten des Online-Händlers Amazon verschaffen. „Wir hatten Zugriff auf alle Daten eines Kunden, hätten auch gespeicherte Daten verändern können“, sagte Juraj Somorovsky, der am Lehrstuhl für Netz- und Datensicherheit forscht und die Idee zu dem simulierten Hacker-Angriff hatte.

welt.de vom 24.10.2011

Deutsche Behörden fragen immer häufiger Nutzerdaten von Google ab

25.10.2011

Wie aus einem am 25.10.2011 veröffentlichten Bericht von Google hervorgeht, verlangen deutsche Behörden offensichtlich immer öfter, dass der Internet-Konzern ihnen Informationen über seine Nutzer verrät. Mehr als 1000 Anfragen von deutschen Behörden erreichten den Konzern Google in der ersten Jahreshälfte. In sieben von zehn Fällen musste Google die Daten herausgeben.

welt.de vom 25.10.2011

Chaos Computer Club enttarnt Staatstrojaner

08.10.2011

Der Chaos Computer Club (CCC) hat die staatliche Überwachungssoftware gehackt und überprüft. Nach der Analyse des Bundestrojaner stellte sich heraus, dass das Überwachungsprogramm nicht nur höchst intime Daten ausspionieren kann, sondern zudem erhebliche Sicherheitslücken aufweist. Der Trojaner kann laut Chaos Computer Club beliebige Überwachungsmodule auf den einmal infiltrierten Computer nachladen - „bis hin zum Großen Lausch- und Spähangriff“, wie CCC-Sprecher Frank Rieger in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ schreibt.

Facebook: "Gefällt mir"-Button verstößt gegen den Datenschutz

19.08.2011

Der schleswig-holsteinische Datenschützer Thilo Weichert wirft Facebook Verstöße gegen Datenschutzgesetze vor. Vor allem bei der Einbindung der Social-Plug-ins wie des Like-Buttons auf fremden Websiten sieht der Datenschützer Verstöße gegen den Datenschutz. Denn wer den „Gefällt-mir“-Button anklickt oder eine Facebook-Fanseite aufruft, gibt nach Darstellung Weicherts automatisch seine Verkehrsdaten in die USA weiter – auch dann, wenn er nicht Mitglied bei bei dem Online-Netzwerk ist.

Unbekannte verschaffen sich Zugriff auf Daten von 75.000 US-Studenten

12.08.2011

Die University of Wisconsin-Milwaukee meldet einen Hackerangriff. Wie ZDNet.de berichtet, haben sich unbekannte Täter Zugang zu einem Server der Universität verschafft und Schadsoftware eingeschleust. Dadurch könnten die Sozialversicherungsnummern und Namen von 75.000 Studenten und Mitarbeitern kompromittiert worden sein. Nach Angaben von Vertretern der Universität fanden Ermittler bisher noch keine Beweise dafür, dass die Daten ausgelesen oder gestohlen wurden. Die Betroffenen seien trotzdem schriftlich über den möglichen Datenverlust informiert worden.

Mehr als 70 Websites: Anonymous hackt Server

08.08.2011

Hacker von Anonymous haben einen Server geknackt, auf dem offenbar mehr als 70 Websites von US-Strafverfolgern gehostet wurden. Der Einbruch sei bereits vor einer Woche gelungen, insgesamt konnten die Hacker zehn Gigabyte an Daten kopieren. Darunter waren Hunderte E-Mails, Login-Daten, Informationen zu Mitarbeitern und sogar zu Spitzeln der Polizei. Über das Anonymisierungsnetzwerk "Tor" war ein Server angebunden, auf dem unter anderem Liste mit mehr als 7000 Namen, Adressen und Login-Daten bereitgestellt wurde.

Österreichisch Gebührenzentrale beugt sich Anonymous und gesteht den vollen Umfang des Datenlecks

26.07.2011

Die österreichische Gebühreneinzugszentrale gibt zu, dass ihr die Hacker-Organisation Anonymous 214.000 Datensätze, davon 96.000 mit Kontonummern, gestohlen hat. Die Behörde hatte zunächst die Schwere des Einbruchs dementiert. Erst nachdem Anonymous gedroht hatte, die Daten zu veröffentlichen, gab die Behörde das gesamte Ausmaß bekannt.

zeit.de vom 25.07.2011

Datendiebstahl im Pentagon: 24.000 geheime Dateien entwendet

15.07.2011

Wie das US-Verteidigungsministerium bekannt gab, hat es einen der größten Datendiebstähle in der Geschichte des Pentagons gegeben. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister William Lynn sagte, im März seien auf einen Schlag 24.000 geheime Dateien entwendet worden. Was diese Dateien enthalten haben, mochte Lynn nicht näher erläutern. Das Pentagon gehe davon aus, dass eine ausländische Regierung hinter dem Angriff stecke.

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