Bespitzelung auf dem G-20-Gipfel in London 2009

17.06.2013

Die britische Regierung ließ im Jahr 2009 vor und während des G-20-Gipfels in London, Vertreter der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer ausspionieren. Dies geht aus den geheimen Unterlagen von Edward Snowden hervor, der bereits den Überwachungsskandal um die NSA publik machte.
Der britische Nachrichten- und Sicherheitsdienst GCHQ soll während des G-20-Gipfels in London Handyanrufe sowie E-Mails der Gipfelgäste abgefangen und mitgelesen haben. Einige Diplomaten wurden sogar in eigens für die Bespitzelung eingerichtete Internet-Cafés gelockt, um den Spionen die Arbeit zu erleichtern.

Überwachung durch US-Geheimdienst NSA: Spionagesoftware PRISM

13.06.2013

Der Computerexperte Edward Snowden hat Dokumente zu einem geheimen Überwachungsprogramm des US-Geheimdienstes NSA publik gemacht. Das Programm "PRISM" erlaubt der NSA sich Zugang zu den Daten großer Internetkonzerne wie Facebook, Google, Microsoft, Apple, Yahoo und AOL zu verschaffen. Die NSA kann mit diesem Programm, laut Snowden, das Kommunikationsverhalten von Netznutzern weltweit auswerten und soll der Terrorabwehr dienen. Die betroffenen Unternehmen hingegen bestreiten, dass der Geheimdienst direkten Zugriff auf ihre Server und somit die umfassenden Nutzerdaten hat.

Datendiebstahl aus der europäischen Fahndungsdatei in Dänemark

08.06.2013

Über mehrere Monate hinweg hatten unbekannte Hacker Zugriff auf die europäische Fahndungsdatei in Dänemark. Dabei konnten die Hacker unter anderem die Personaldaten von Führerscheinbesitzern und die Passwörter von 10.000 Polizeibeamten einsehen. Zudem brachen die Angreifer in das SIS-Register ein, in dem die Schengen-Länder, unter anderem auch Deutschland, ihre Informationen über Personen speichert, gegen die ein internationaler Haftbefehl vorliegt. Bisher ist unklar, ob von dem Angriff nur das dänische Fahndungsregister betroffen war, oder das gesamte System.

Wall Street: Datenskandal bei Bloomberg

13.05.2013

Händler von Banken und Hedgefonds können an den Computerterminals des Unternehmens Bloomberg live Daten zum Börsengeschehen abrufen und damit auch handeln. Zur Firma Bloomberg gehört eine Nachrichtenagentur mit gleichem Namen, die sich auf Börsennachrichten spezialisiert hat. Nun ist öffentlich geworden, dass die Journalisten von Bloomberg News über einen längeren Zeitraum hinweg Kundendaten mitlesen konnten.

Name.com wurde gehackt

10.05.2013

Das US-Unternehmen Name.com wurde Opfer eines Hackerangriffs. Der Webhoster informierte seine Kunden darüber, dass Mailadressen, verschlüsselte Passwörter und verschlüsselte Kreditkartendaten entwendet wurden. Name.com hat seine Kunden dazu aufgefordert, die Passwörter umgehend zurückzusetzen.
Das Unternehmen geht bisher davon aus, dass der Angriff auf den Account eines wichtige Geschäftskunden abgezielt hatte. Wie der Einbruch gelang ist bisher noch unklar.

Trotz Kritik von Bürgerrechtlern: Ermittler dürfen ab Anfang Juli Bestandsdaten abfragen

03.05.2013

Der Bundesrat hat am 3.Mai den umstrittenen Gesetzentwurf zur Reform der Bestandsdatenauskunft abgesegnet. In diesem neuen Gesetz wird geregelt, unter welchen Bedingungen Ermittler von Bundesbehörden bei Telekommunikationsanbietern Informationen von Anschlussinhabern abfragen können. Behörden erfahren dann neben dem Namen, dem Bankkonto und den Adressen der Nutzer auch Informationen über eventuelle SIM-Karten für den Partner oder die Zugangsdaten zur Entsperrung des Telefons selbst.

Daten von 50 Millionen LivingSocial-Nutzern entwendet

30.04.2013

Das Schnäppchen-Portal LivingSocial wurde Opfer eines Hackerangriffs. Dabei haben die Angreifer persönliche Daten wie Name, Mail-Adresse, Geburtsdatum und verschlüsselte Passwörter von 50 Millionen Kunden entwendet. Das Unternehmen ruft seine Kunden dazu auf, umgehend die Passwörter zu ändern. Kreditkartendaten der Kunden sind laut Aussagen des Unternehmens nicht von dem Angriff betroffen, da diese in einer separaten Datenbank aufbewahrt werden.

zdnet.de vom 28.04.2013

Twitter-Account von Associated Press gehackt

24.04.2013

Der Twitter-Account der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) wurde von Unbekannten gehackt, um eine Falschmeldung über angebliche Explosionen im Weißen Haus und eine Verletzung des US-Präsidenten Barack Obama zu verbreiten. Die Nachricht hatte kurzeitige Auswirkungen auf den US-Leitindex Dow Jones und sorgte nicht nur bei der Börsenaufsicht, sondern auch beim FBI für Aufregung. Nun soll untersucht werden, wie die Hacker sich Zugang zum Twitter-Account verschafft haben.

Betrugsmasche an Bankautomaten: Skimming aus dem Ausland

11.04.2013

Die Betrugsmasche Skimming beschäftigt die Polizei. Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis Konstanz 115 Fälle von Skimming gemeldet. Täter plündern dabei von Mexiko oder Kambodscha aus deutsche Konten. Dafür spähen die Betrüger elektronische Daten von Geldkarten aus und fertigen Kopien, sogenannte White Plastics, an um damit vom Ausland aus deutsche Konten zu plündern. Die Kuriere, die die Bankautomaten in Deutschland mit vorgefertigten Schablonen ausrüsten, kommen meist aus Osteuropa.

Einbruch bei Vudu - Festplatten mit Kundendaten entwendet

10.04.2013

Beim Video-on-Demand-Dienstleister Vudu hat es einen Einbruch gegeben. Das im kalifornischen Santa Clara ansässige Unternehmen gab am 10.04.2013 bekannt, dass unter anderem Festplatten entwendet wurden, auf denen sich Kundeninformationen befinden. Zu den entwendeten Daten zählen Namen, Geburtsdaten, E-Mail- und postalische Adressen, Buchungsaufzeichnungen und die letzten vier Ziffern der Kreditkartennummern sowie verschlüsselte Passwörter.

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