Intelligente Stromzähler sammeln persönliche Daten

16.09.2009

Die intelligenten Stromzähler sind neu auf dem Markt und sind ab dem 1. Januar 2010 in Neubauten vorgeschrieben. Doch die Technik kollidiert mit dem Datenschutz: So sind - laut einem Gutachten - die meisten Daten, die die intelligenten Zähler sammeln, personenbezogene Daten. Dem Stromlieferanten wird also mitgeteilt, was die Bewohner eines Hauses so alles treiben. Die Daten werden in 15-Minuten-Intervallen übermittelt, um den Stromverbrauch genauer planen zu können. Datenschützer schlagen nun vor, drei unterschiedliche Tarife anzubieten, die zu bestimmten Tageszeiten unterschiedliche Preise haben. Somit wäre eine regelmäßige Übersendung der Daten überflüssig.

stromtip.de vom 16.09.2009