Hacker veröffentlichen Millionen von Schüler-Daten aus SchülerVZ im Internet
Hacker hatten Millionen Daten von SchülerVZ-Mitgliedern illegal kopiert und weitergegeben. Dabei handelt es sich um Angaben zu Namen, Schulen, Geschlecht und Alter sowie Profilfotos. Diese Daten sind allen SchülerVZ-Mitgliedern zugänglich und somit öffentlich. Speziell geschützte Angaben wie Postadressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Fotoalben und Zugangsdaten sind nicht betroffen. Mit Hilfe eines automatisierten Datensammelprogramms haben die Hacker die Daten kopiert und in einem geschlossenen, passwortgeschützten Internetforum zum Download bereitgestellt. Bekannt wurde die Datenpanne, da dem Blog Netzpolitik.de nach eigenen Angaben mehr als eine Million SchülerVZ-Daten zugespielt wurden.
Update vom 19.10.2009:
Die Berliner Polizei hat im Zusammenhang mit dem Datenvorfall bei SchülerVZ einen männlichen Verdächtigen festgenommen.
Update vom 20.10.2009:
Der 20-jährige wollte mit den gestohlenen Profildaten 80.000 Euro vom VZ-Netzwerk erpressen. Er drohte an, die Daten ansonsten nach Osteuropa zu schaffen.
Update vom 31.10.2009:
Der Tatverdächtige begang in der JVA Plötzensee Selbstmord. Er wurde tot in seiner Zelle aufgefunden.
Update vom 09.11.2009:
Die Betreiber von SchülerVZ sollen dem Tatverdächtigen Schweigegeld angeboten haben.
