SchülerVZ-Datenklau: Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar warnt vor sorglosem Umgang mit persönlichen Daten
In der Netz-Community SchülerVZ wurden die Profildaten von knapp einer Millionen Mitgliedern kopiert und im Internet weitergegeben. Die Daten der Mitglieder, die zum größtenteil Kinder und Jugendlichen sind, umfassten Angaben zu Namen, Schulen, Geschlecht und Alter sowie Profilfotos.
Angesichts dieses Vorfalls warnt Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar nun davor, bedenkenlos persönliche Daten ins Netz zu stellen. "Der Fall zeigt, dass man sich überlegen muss, wo man Daten preisgibt, speziell im Internet", sagte Schaar der "Berliner Zeitung". "Daten, die im Internet stehen und von einer großen Zahl von Menschen genutzt werden, können nur schwer gegen Missbrauch geschützt werden", sagte Schaar.
Der Branchenverband Bitkom weist daraufhin, dass vor allem bei Kindern und Jugendlichen der Datenschutz oberste Priorität genießen muss. Dieser Fall zeige außerdem, wie wichtig es sei, dass Eltern genau darauf achten, was ihre Kinder in Online-Netzwerken tun.
