Briefe mit sensiblen Daten von Banken und Firmen landen bei falschem Empfänger

Datum: 
15.11.2011
Ort: 
Düsseldorf
Datenherkunft: 
Amtsgericht Düsseldorf
Organisation: 
Gesetzgeber
Typ: 
Fahrlässigkeit
Betroffene: 
Oberhausener Banken, Firmen und Vereinen
Anz. Betroffene: 
Mehrere
Beschreibung: 

Eine Bürgerin fand überraschend Kopien mit sensiblen Daten von Oberhausener Banken, Firmen und Vereinen in ihrer Hauspost. Es handelt sich um 93 Rechnungen der Gerichtskasse Düsseldorf, die an Käufer von Immobilien gerichtet waren: „Es ist aus ihnen ersichtlich, wer von wem was zu welchem Preis gekauft hat, ob er das zahlen konnte oder ob eine Belastung eingetragen wurde und wenn ja, in welcher Höhe“, erläutert die Finderin. Stefan Coners, Sprecher am Amtsgericht Düsseldorf, weist allerdings ein Verschulden der Gerichtskasse zurück. Die sensiblen Daten kämen nicht von dieser Behörde, sondern würden online an die Landesbehörde IT-NRW übertragen, wo sie auf Papier ausgedruckt und von dort gesammelt an das Amtsgericht Oberhausen geschickt würden. Doch irgendwo auf dem Weg zwischen beiden Institutionen müssen die Ausdrucke den falschen Weg genommen haben.