Schul- und Bildungsstadtrat Dieter Hapel (CDU) gibt sensible Schülerdaten weiter

Datum: 
01.12.2009
Ort: 
Berlin
Datenherkunft: 
Berliner Schulen
Organisation: 
Bildungseinrichtung
Typ: 
Datenleck
Betroffene: 
Schüler
Anz. Betroffene: 
33
Beschreibung: 

Laut des Berliner Tagesspiegels soll die Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg den Schul- und Bildungsstadtrat Dieter Hapel (CDU) beauftragt haben, bei den 60 Schulen im Bezirk den Förderbedarf abzufragen, um Daten und Fakten bei der künftigen Schulentwicklungsplanung berücksichtigen zu können. Zwei Grundschulen sollen daraufhin personenbezogene Daten ins Schulamt geschickt haben. Darunter der Name des Kindes, der sonderpädagogische Förderbedarf, die Klasse sowie die Diagnose. Selbst der Bewilligungszeitraum sei vermerkt worden. Insgesamt seien 33 Schüler betroffen. Diese Unterlagen seien im Schulamt nicht anonymisiert worden. Stattdessen soll der Stadtrat die Daten fotokopiert haben und in einer Schulausschusssitzung an alle Mitglieder und auch an Elternvertreter verteilt haben.

Die SPD will den Vorgang am 16. Dezember mit einer Großen Anfrage in der BVV thematisieren.