Patientendaten aus der Psychiatrie lagen auf der Straße
In Kassel wurde eine Liste mit persönlichen Daten und Diagnosen von Patienten der psychiatrischen Station des Klinikums von einem Passanten auf der Straße gefunden. Die Liste, die auf den 24. März datiert ist, enthält Geburtsdaten, Zimmernummern und Aufnahmediagnosen, wie beispielsweise paranoide Schizophrenie und Depression, Borderline-Syndrom oder Angststörung, von 21 Männern und Frauen.
Die Klinik gab an, bei der Liste handele es sich um ein Papier, das ausschließlich intern von Ärzten und Pflegekräften für Übergaben und Visiten genutzt werde. Die Geschäftsführung reagierte auf den Fund betroffen. In einer offiziellen Stellungnahme wurde mitgeteilt, man gehe von einem Einzelfall von menschlichem Versagen aus. Die einzige Erklärung sei, dass die Liste nicht vorschriftsmäßig entsorgt, sondern in einem Kleidungsstück vergessen worden und verloren gegangen sei.
