Datenskandal an der TU Ilmenau war falscher Alarm

24.06.2010

Wie sich herausstellte, war die TU Ilmenau nicht von einem Datenleck betroffen und auch nicht von Hackern zu Zwecken der Wirtschaftsspionage angegriffen worden. Die WirtschaftsWoche hatte am 8. Juni 2010 über ein Datenleck bei der TU Ilmenau berichtet. Unmittelbar, nachdem die Universität auf das Vorhandensein angeblich eigener Daten im Internet hingewiesen wurde, leitete das Rechenzentrum der Universität eine umfassende Sicherheitsanalyse des Rechnernetzes ein. Diese ergab, dass zu keiner Zeit Datenbanken der Universität durch nicht autorisierte Personen zugänglich waren.

Die Veröffentlichung des Berichts in der WirtschaftsWoche basierte wohl auf einem der Universität bekannten Vorfall aus dem vergangenen Jahr. Hier war in einem Zeitraum von circa einem Monat (Mitte September bis 15. Oktober 2009) ein Server des externen Dienstleistungsunternehmens TU Ilmenau Service GmbH nicht ausreichend gesichert und Daten öffentlich zugänglich. Allerdings handelte es sich dabei um Dokumente, die nicht der Geheimhaltung unterlagen.

thueringer-allgemeine.de vom 22.06.2010
cio.de vom 19.06.2010