Verlorener USB-Stick enthält Kranken-Befunde
Einer Düsseldorfer Lokalzeitung wurde ein USB-Stick zugespielt. Der enthielt Namen, Adressen und Befunde von 1064 Patientinnen, die sich einer Brustoperation unterzogen hatten.
Ein 28-Jähriger will den USB-Stick in einem Düsseldorfer Elektronik-Fachmarkt gekauft haben. Der Geschäftsführer des Fachmarkts bestreitet dies: „Dieser USB-Stick mit diesem Werbe-Aufdruck stammt auf keinen Fall aus unserem Laden.“ Der Chef der Firma des Werbeaufdrucks: „Die Sticks haben wir ohne Dateninhalt haufenweise verschenkt.“
Die Daten stammen nach Recherchen der Düsseldorfer Lokalredaktion aus der Praxis eines Beleg-Arztes, der in Düsseldorfer Krankenhäusern operiert. Dieser Arzt beautragte wiederrum einen Mitarbeiter, die Daten zu speichern. Der Mitarbeiter aber beteuert, keine Ahnung zu haben, wie die Daten an die Öffentlichkeit gekommen sein könnten.
